Schimmel vermeiden und trotzdem Energie sparen?

Schimmel vermeiden und trotzdem Energie sparen?

Schimmel vermeiden und trotzdem Energie sparen?

Die Energiekosten explodieren und die Heizperiode hat begonnen, da ist der Druck zum Energiesparen besonders groß. Doch wird es zu kalt und vor allem feucht in Innenräumen, droht Schimmelbildung. Hier erfahren Sie, wie Sie jetzt richtig lüften und heizen und dabei Energie einsparen.

Mit dem Herbst beginnt in jedem Jahr eine weitere Heizperiode und wir als Trocknungsunternehmen sind bereit für eine weitere Schimmelpilzsaison. In diesem Jahr rechnen wir jedoch mit einer besonders hohen Nachfrage zur Beseitigung von Schimmelpilzschäden in Wohnungen und Häusern, denn: Die Energiepreise sind aufgrund der Energiekrise in dieser Heizperiode so hoch wie seit vielen Jahren nicht. Wie die Bundesregierung nun zum 1. September 2022 bekanntgegeben hat, sind alle Eigentümer:innen und Mieter:innen nun auch offiziell zur Heizungseinsparung aufgerufen. Das hat auch zur Folge, dass in einigen Mehrfamilienhäusern und öffentlichen Gebäuden die Heizungen zentral auf niedrigere Temperaturen eingestellt werden. Absehbar ist auch, dass sich das Heizverhalten der Bewohner:innen ändert, um Heizkosten zu sparen – bei gleichem Lüftungsverhalten.

Wie entsteht Schimmel in Innenräumen?

Vorab: Wussten Sie schon, dass eine vierköpfige Familie ca. 12 Liter Feuchtigkeit am Tag an ihre Umgebung abgibt? Gerade in der kalten Jahreszeit sind daher aktive Maßnahmen erforderlich, um Feuchtigkeitsschäden wie Schimmel zu vermeiden. Doch wie genau kommt es zur Schimmelbildung in Innenräumen?

Generell gilt: Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme. Je niedriger die Raumtemperatur, desto größer ist auch die Schimmelgefahr. Wird nicht ausreichend gelüftet, schlägt sich die überschüssige Feuchtigkeit an Wärmebrücken (z. B. an Fensterrahmen, Zimmerecken, kühleren Außenwänden) oder Möbeln nieder und es bildet sich Schimmel. Vor allem in älteren und nicht ausreichend gedämmten Gebäuden steigt die Gefahr von Schimmelbildung in der kalten Jahreszeit, wenn nicht entsprechend geheizt und gelüftet wird.

Das können Sie tun, um Schimmel zu vermeiden und Energie zu sparen

Das A und O: Richtig Lüften

Um die überschüssige Feuchtigkeit in Räumen zu entfernen und Schimmelbildung zu vermeiden, sollten Sie regelmäßig und großzügig lüften. Wir empfehlen, sofern möglich, regelmäßig gegenüberliegende Räume quer zu lüften. Am besten lüften Sie immer direkt bei oder nach dem Kochen und nach dem Duschen. Täglich sollten Sie etwa drei Mal für zehn Minuten stoßlüften. Dabei bitte das Thermostatventil Ihrer Heizung herunterdrehen. Die Kippstellung der Fenster empfehlen wir nicht.

So Heizen Sie richtig – Jeder Grad weniger spart 6 Prozent Energie!

Auch wenn es zu sehr verleitet, achten Sie bitte darauf, Ihre Wohnung ausreichend und gleichmäßig zu heizen. Um ein Auskühlen der Wände zu verhindern, sollte die Raumtemperatur mindestens zwischen 16 und 18 °C betragen. Die ideale Raumlufttemperatur ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich – je nach eigenem Wärmeempfinden. Es gibt jedoch empfohlene Temperaturen für die verschiedenen Zimmerarten je nach Nutzung. So werden für Schlafzimmer und Küche 18 °C, für Wohnzimmer 20-22 °C und für das Badezimmer 23-24 °C empfohlen. Kontrollieren Sie Ihre Thermostate an den Heizkörpern oder für Ihre Fußbodenheizung. Diese müssen nicht zwangsläufig voll aufgedreht sein. Schon auf Stufe drei erhalten Sie 20 bis 21 °C Raumtemperatur. Lassen Sie Ihre Heizung und die Heizkörper regelmäßig warten bzw. entlüften. Im Winter empfehlen wir außerdem, sofern vorhanden, nachts die Rollläden zu schließen. So geht Ihnen noch weniger Wärme verloren. Auch Vorhänge oder Jalousien sollten Sie dann schließen.

Lassen Sie alle Heizkörper frei und stellen Sie bitte keine Möbel davor. Wir empfehlen außerdem, die Türen in den Wohnräumen geschlossen zu halten. Nur so kann der gesamte Raum optimal beheizt werden.

Mit Geräten nachhelfen

Um einen guten Überblick über die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur in den Räumen zu bekommen, empfehlen wir generell die Anschaffung eines Hygrometers. Für die anstehende Heizperiode und die Übergangszeit vermieten wir in Kürze mobile elektrische Heizkörper, sogenannte Konvektoren. Diese sind einfach in der Bedienung und überzeugen durch ihre niedrige Lautstärke. Ideal auch für das Badezimmer, den Wintergarten oder sonst unbeheizte Räume wie Keller oder Hobbyraum. Bei uns können Sie außerdem unkompliziert Kondensationstrockner und andere Trocknungsgeräte zur Entfeuchtung Ihrer Räume mieten.

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Wir sind stolz auf unsere Arbeit, denn wir helfen Menschen trocken und gesund zu wohnen. Hier bekommen Sie einen Einblick in eine Auswahl unserer abgeschlossenen Projekte.

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